zurück Beratung - Inhalte, Methoden, Ziele: Wohnungsnot ist oft begleitet von weiteren erschwerenden Belastungen, mit denen man alleine nicht mehr zu Recht kommt. Im persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit, zu
zuhören und gemeinsam passende Lösungen zu finden. Der Ausgangspunkt ist immer zuerst der Wunsch des Hilfesuchenden und dessen eigene Ressourcen. Die Beratung ist freiwillig und vertraulich. Bei der Bearbeitung der
Problemlage unterstützen und begleiten wir. Das Ziel ist eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation. Unsere Beratung und persönliche Unterstützung beinhaltet Hilfen in rechtlichen und sozialen
Problemlagen für Menschen ohne eigene Wohnung oder bei drohendem Wohnungsverlust. Erstberatung: Wie bereits angedeutet, besteht das Problem Wohnungslosigkeit nicht nur aus einer Problemlage und hat mehr
als nur einen Grund. Diesen Tatsachen versuchen wir Rechnung zu tragen, in dem wir in den Erstberatungen auf die Möglichkeiten der Beratungsstelle eingehen um dann den Hilfesuchenden den nötigen Raum zu geben, von sich
das zu erzählen, was am dringendsten zu bearbeiten ist. Durch Nachfragen und professionelle Anteilnahme soll eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden, auf deren Grundlage die weitere Beratung stattfindet. Wichtig
ist für uns hierbei die Klärung von Aufträgen und die Sicherstellung einer Mindest-Grundversorgung. Diese umfasst: Schlafplatz, Essen und Trinken sowie Klärung der Zuständigkeit von Kostenträgern.
Clearingberatung:
Ein Teil der Clearingberatung kann schon der Erstkontakt sein, da manchmal viele Dinge schnell zu klären sind und Aufträge und Abläufe gleich besprochen sind. Oft gestaltet sich aber das „Entwirren“ und Bewusstmachen von Problemen, Fragen oder Zielen so schwierig, dass mehr Zeit und Platz dafür erforderlich sind. Dabei ist die Clearingberatung nicht unweigerlich an einem zu erreichenden Ziel, sondern eher an der Klärung einer Lebenslage orientiert. Häufig führt die Clearingberatung zu einer Vermittlung oder die Überleitung in andere weiterführende Hilfen.
Überleitung / Vermittlung / Langzeitbegleitung:
Als zentraler Anlauf- und Beratungspunkt sind wir auch Schnittstelle zu weiterführenden Hilfen. Mit Hilfe unserer Kooperationspartner und durch die Vernetzung mit anderen Facheinrichtungen können wir auf ein breites Spektrum an unterstützenden Diensten zurückgreifen.
Vereinzelt entstehen aus längeren Beratungskontakten stabile und tragfähige beraterische Beziehungen die es der/m Hilfesuchenden möglich machen Hemmung und Ängste zu überwinden und Angebote wahrzunehmen.
Hier fällt es besonders Menschen mit Schwierigkeiten in sozialen Kontakten schwer den Wechsel in eine weiterführende Hilfe zu vollziehen. Um die Hürden der Vermittlungswege zu vermindern haben wir die Möglichkeit
zu einer direkten Vermittlung in eine weiterführende Hilfe in Form des Betreuten Einzelwohnens oder der Wohnungserhaltung u. -erlangung. Wenn Sie Fragen zum BEW oder WuW haben, wenden Sie sich bitte direkt an die
Beratungsstelle. Arbeit mit wohnungslosen MigrantInnen: Die Beratungsstelle wird seit 1992 zunehmend von wohnungslosen MigrantInnen um Hilfe aufgesucht. Hier mehr zu der Arbeit mit wohnungslosen MigrantInnen.
Die gesetzliche Grundlage auf der wir beraten sind der § 67 SGB XII und seine Ausführungsvorschriften. |