Ein 
Kooperationsprojekt 
von Caritasverband 
für das Erzbistum 
Berlin e.V. und 
Berliner Stadtmission - 
Soziale Dienste gGmbH Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin Levetzowstraße
Central Information and council centre for homeless people Centre pour personnes sans domicile fixe
Poradnictwo dla bezdomnych
Centro de información y orientación para gente sin hogar ???????????? ??? ??????? ????

We speak english.
On parle français.
Hablamos español.

Beratung und Hilfe

Fortbildungsangebote der Beratungsstelle

Auf einen Blick:

Beratung und Hilfe

Miniflyer mit Notunterkünften, Tagesstätten, Verpflegungsstellen,...
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Beratung auch außerhalb der Sprechstunden möglich.

Notübernachtung Franklinstraße 27
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Caritas Arztmobil Berlin
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Ambulanz für
Wohnungslose Berlin
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aktualisiert: 27.12.2011

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Spendenkonto:
Stichwort “Levetzowstraße”
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Kto.-Nr.:318 1903

Beratung - Inhalte, Methoden, Ziele:

Wohnungsnot ist oft begleitet von weiteren erschwerenden Belastungen, mit denen man alleine nicht mehr zu Recht kommt. Im persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit, zu zuhören und gemeinsam passende Lösungen zu finden. Der Ausgangspunkt ist immer zuerst der Wunsch des Hilfesuchenden und dessen eigene Ressourcen. Die Beratung ist freiwillig und vertraulich. Bei der Bearbeitung der Problemlage unterstützen und begleiten wir. Das Ziel ist eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation.

Unsere Beratung und persönliche Unterstützung beinhaltet Hilfen in rechtlichen und sozialen Problemlagen für Menschen ohne eigene Wohnung oder bei drohendem Wohnungsverlust.

Erstberatung:  Wie bereits angedeutet, besteht das Problem Wohnungslosigkeit nicht nur aus einer Problemlage und hat mehr als nur einen Grund. Diesen Tatsachen versuchen wir Rechnung zu tragen, in dem wir in den Erstberatungen auf die Möglichkeiten der Beratungsstelle eingehen um dann den Hilfesuchenden den nötigen Raum zu geben, von sich das zu erzählen, was am dringendsten zu bearbeiten ist. Durch Nachfragen und professionelle Anteilnahme soll eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden, auf deren Grundlage die weitere Beratung stattfindet. Wichtig ist für uns hierbei die Klärung von Aufträgen und die Sicherstellung einer Mindest-Grundversorgung. Diese umfasst: Schlafplatz, Essen und Trinken sowie Klärung der Zuständigkeit von Kostenträgern.

Clearingberatung: Ein Teil der Clearingberatung kann schon der Erstkontakt sein, da manchmal viele Dinge schnell zu klären sind und Aufträge und Abläufe gleich besprochen sind. Oft gestaltet sich aber das „Entwirren“ und Bewusstmachen von Problemen, Fragen oder Zielen so schwierig, dass mehr Zeit und Platz dafür erforderlich sind. Dabei ist die Clearingberatung nicht unweigerlich an einem zu erreichenden Ziel, sondern eher an der Klärung einer Lebenslage orientiert. Häufig führt die Clearingberatung zu einer Vermittlung oder die Überleitung in andere weiterführende Hilfen. 

Überleitung / Vermittlung / Langzeitbegleitung: Als zentraler Anlauf- und Beratungspunkt sind wir auch Schnittstelle zu weiterführenden Hilfen. Mit Hilfe unserer Kooperationspartner und durch die Vernetzung mit anderen Facheinrichtungen können wir auf ein breites Spektrum an unterstützenden Diensten zurückgreifen.

Vereinzelt entstehen aus längeren Beratungskontakten stabile und tragfähige beraterische Beziehungen die es der/m Hilfesuchenden möglich machen Hemmung und Ängste zu überwinden und Angebote wahrzunehmen. Hier fällt es besonders Menschen mit Schwierigkeiten in sozialen Kontakten schwer den  Wechsel in eine weiterführende Hilfe zu vollziehen. Um die Hürden der Vermittlungswege zu vermindern haben wir die Möglichkeit zu einer direkten Vermittlung in eine weiterführende Hilfe in Form des Betreuten Einzelwohnens oder der Wohnungserhaltung u. -erlangung. Wenn Sie Fragen zum BEW oder WuW haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Beratungsstelle.

Arbeit mit wohnungslosen MigrantInnen: Die Beratungsstelle wird seit 1992 zunehmend von wohnungslosen MigrantInnen um Hilfe aufgesucht. Hier mehr zu der Arbeit mit wohnungslosen MigrantInnen.

Die gesetzliche Grundlage auf der wir beraten sind der § 67 SGB XII und seine Ausführungsvorschriften.

Straßensozialarbeit

Die Bahnhöfe und deren Umgebung sind seit jeher gesamtstädtische Anziehungspunkte für Menschen mit schwerwiegenden Problemlagen. Sie sind oft resigniert, suchtkrank, psychisch auffällig, hilflos, verwahrlost und haben i. d. R. keine sozialen Beziehungen mehr. Zum großen Teil sind sie schon seit Jahren am Bahnhof bekannt.

Diese Menschen wollen wir mit Hilfe der Straßensozialarbeit erreichen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit der Beratungsstelle. Wohnungslose Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben und keine weiterführenden Hilfen in Anspruch nehmen wollen oder können, weisen wir in Gesprächen auf die Angebote der Beratungsstelle hin. Gleichzeitig versuchen wir, ganz praktische Hilfen zu leisten und sie z.B. in Notunterkünfte oder in Krankenhäuser zu vermitteln.

Mit einem Team konzentrieren wir uns auf den Bereich der City in der Umgebung vom Hansaplatz, Bahnhof Zoologischer Garten und vom Wittenbergplatz. Das Team kooperiert mit anderen vor Ort tätigen Projekten der sozialen Arbeit. Durch die Straßensozialarbeit erhalten wir einen Eindruck über die allgemeine Situation der Menschen auf der Strasse und können unsere Lobbyarbeit entsprechend ausrichten.

 

Fortbildungsangebote der Beratungsstelle

Fortbildung für MitarbeiterInnen der Agentur für Arbeit

Die Fortbildung soll MitarbeiterInnen der Arbeitsagenturen Kenntnisse ber Menschen die von Wohnungslosigkeit bedroffen sind, vermitteln, sowie über bestehende Hilfsmglichkeiten und das Hilfesystem informieren. Weiterhin sollen die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt werden qualifiziert, zielgerichtet und vernetzt zu arbeiten.

 

PraktikantInnenausbildung

Wir bieten:

- ein interessantes und vielfltiges Arbeitsgebiet

- professionelle und individuelle Anleitung

- Zusammenarbeit im Praktikantenteam

- spezielle Schulung in wöchentlichen Modulen

- individuelle Vermittlung und Erprobung von Gesprchsmethoden

- selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten

- Entwicklung eines selbständigen Praktikantenprojektes

- Teilzeit mglich

- Beginn jeweils März oder September

 

Einführung in die Hilfebedarfsermittlung für Einrichtungen der Wohnungslosen- und Strafflligenhilfe im Land Brandenburg

Wir bieten eine zweitgige Fortbildung mit

folgenden Inhalten an:

- Einführung in die Hilfen nach 67/68 SGB XII

- Schnittstellen und Abgrenzungen zu den Hilfen gem.  53 SGB XII und zur Jugendhilfe nach SGB VII

- Hilfebedarfsermittlung, bedarfsbegründende Berichte und Antragstellung an Hand von Fallbeispielen

- Hilfeplanung

Zielgruppe: MitarbeiterInnen der Wohnungslosen und Strafflligenhilfe im Land Brandenburg sowie Mitarbeiterinnen aus der Leistungsbearbeitung des Kostenträgers

 

Fortbildung für ehrenamtlich Mitarbeitende und Honorarkräfte

Die Fortbildung soll Mitarbeitende in Kältehilfeprojekten und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Wohnungslosenhilfe ausreichende Kenntnisse über die Zielgruppe und ber die bestehenden Hilfemglichkeiten sowie über das Hilfesystem vermitteln. Die Fortbildung soll ihnen die Mglichkeit geben adäquate Handlungskompetenzen entwickeln zu können.

Inhalte:

- Erwartung und Klrung der eigenen Rolle

- Vermittlung der Notwendigkeit der Kenntnisse

- Einfhrung in die Arbeit mit wohnungslosen Menschen

- Information ber das Hilfesystem: Zuständigkeiten, Prävention, Nothilfe, Integration, komplementre Hilfen und
  Fachdienste, gesetzliche Grundlagen

- Umgang mit psychisch auffälligen KlientInnen

- Erlernen des Verhaltens bei gewaltgeprägten Situationen

 

Flyer zu den Fortbildungsangeboten der Beratungsstelle als pdf.Datei

Haben sie Fragen zu den Fortbildungen, möchten Sie weitere Informationen oder mit uns einen Termin vereinbaren, dann rufen Sie uns an oder senden uns eine e-mail unter:
info(at)wohnungslos-berlin.de   hier:
zum e-mail Formular