Ein 
Kooperationsprojekt 
von Caritasverband 
für das Erzbistum 
Berlin e.V. und 
Berliner Stadtmission - 
Soziale Dienste gGmbH Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin Levetzowstraße
Central Information and council centre for homeless people Centre pour personnes sans domicile fixe
Poradnictwo dla bezdomnych
Centro de información y orientación para gente sin hogar ???????????? ??? ??????? ????

We speak english.
On parle français.
Hablamos español.

Auf einen Blick:

Miniflyer mit Notunterkünften, Tagesstätten, Verpflegungsstellen,...
hier...

oder gleich anzeigen...

Sie möchten einen Termin zur Beratung vereinbaren, dann klicken Sie hier...
Beratung auch außerhalb der Sprechstunden möglich.

Notübernachtung Franklinstraße 27
mehr...

Caritas Arztmobil Berlin
mehr
...

Ambulanz für
Wohnungslose Berlin
mehr...

Arbeit mit wohnungslosen MigrantInnen

Die Beratungsstelle wird seit 1992 von MigrantInnen um Hilfe aufgesucht.

Eine Umfrage der KAG-W für die Jahre 1997 – 1999 in ihren Mitgliedseinrichtungen bestätigt diese Erfahrung bundesweit in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Danach lag der Anteil der MigrantInnen an der Gesamtklientel bei durchschnittlich 11%, wobei der Anteil in den Ballungszentren jeweils sehr viel höher war. Laut einer Schätzung der LIGA gibt es in Berlin etwa 100.000 MigrantInnen ohne Status. Die Wohnungslosenhilfe ist für sie besonders attraktiv, weil die Angebote niedrigschwellig und unbürokratisch sind, auch anonym genutzt werden können und ein Überleben ohne Einkommen ermöglicht werden kann.

MigrantInnen mit Status suchen unsere Beratungsstelle auf, um spezifische Fragestellungen aus dem Spektrum der Wohnungslosenhilfe zu klären (Unterkunftswechsel, Wohnungssuche, Mietschulden u.a.). Menschen ohne Aufenthaltsstatus kommen zu uns, weil sie Vertrauen zu kirchlichen Einrichtungen haben, auf das Notversorgungssystem angewiesen sind und sich Hilfe ohne rechtliche Konsequenzen erhoffen.

Der Bedarf an Hilfen ist ähnlich wie bei den anderen BesucherInnen (Wohnungslosigkeit, unzumutbare Wohnverhältnisse, Arbeitslosigkeit, Armut, Isolation, Ausgrenzung, Sucht, Krankheit…). Die Besonderheit liegt in der Sprachproblematik (in Ämtern, bei Formularen…), Unkenntnis über Gesetzesgrundlagen bzw. Fachdienste und - vor allem bei Zugewanderten ohne Status - in der Angst, die ihr ganzes Leben prägt. Einen Rechtsanspruch auf Hilfen nach § 67 SGB XII gibt es für MigrantInnen eigentlich nicht. Wenn überhaupt möglich, liegt dies im Ermessen des Sozialhilfeträgers und kommt in der Berliner Realität kaum vor.

Für diese Klientel bieten wir Erstberatung in mehreren Fremdsprachen an. Dabei geht es vor allem um Information über rechtliche Grundlagen und Möglichkeiten. Weiter bieten wir Orientierungshilfe zu den zuständigen Fachdiensten Berlins und vermitteln sie in entsprechende weiterführende Einrichtungen .

 

Adressen Flüchtlingsberatung Berlin

Counter

zurück

BesucherInnen

aktualisiert: 27.12.2011

Diese Seiten werden beim politischen Provider JPBerlin von Heinlein & Partner gehostet. JPBerlin unterstützt seit November 2004 unseren Internetauftritt.

Spendenkonto:
Stichwort “Levetzowstraße”
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Kto.-Nr.:318 1903