Ein 
Kooperationsprojekt 
von Caritasverband 
für das Erzbistum 
Berlin e.V. und 
Berliner Stadtmission - 
Soziale Dienste gGmbH Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin Levetzowstraße
Central Information and council centre for homeless people Centre pour personnes sans domicile fixe
Poradnictwo dla bezdomnych
Centro de información y orientación para gente sin hogar ???????????? ??? ??????? ????

We speak english.
On parle français.
Hablamos español.

Auf einen Blick:

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aktualisiert: 27.12.2011

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Spendenkonto:
Stichwort “Levetzowstraße”
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Kto.-Nr.:318 1903

Wir stellen uns vor

Die Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Levetzowstraße bietet seit 1979 Beratung und weiterführende Hilfen für Menschen ohne eigene Wohnung oder bei drohendem Wohnungsverlust an. Das Team besteht aus SozialarbeiterInnen und einer Verwaltungsangestellten in Vollzeit- und Teilzeitstellen. Die Träger der Einrichtung sind die Berliner Stadtmission - Soziale Dienste gGmbH und der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V..

Die Menschen, die bei uns Rat und Hilfe suchen kommen aus allen Berliner Bezirken, aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland. Neben den Problemlagen Wohnungslosigkeit oder drohendem Wohnraumverlust haben sie in der Regel auch mit Armut, Ausgrenzung, Verwahrlosung, Krankheit, Schulden, Süchten oder - bei ausländischen Wohnungslosen - mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus zu kämpfen.

Ziele der Beratung sind:

      o die Behebung einer akuten Notlage,

      o Unterstützung bei der Suche nach geeigneten weiterführenden Hilfen und

      o die grundlegende Verbesserung der Lebenssituation.

Bei der Problemlösung bieten wir die notwendige Hilfestellung z.B. beim Beantragen oder Durchsetzen gesetzlicher Leistungen, Kontaktaufnahme mit Einrichtungen,  Aufbau von sozialen Bindungen etc. und fördern dabei die vorhandenen Selbsthilfekompetenzen. Grundgedanke der Arbeit ist es, den Klienten ganzheitlich zu helfen. Dass heißt vor allem sie neben der Bearbeitung der besonderen Lebenslagen wie Obdachlosigkeit, Mittellosigkeit und gesundheitlichen Problemen auch in ihren seelischen Nöten ernst zu nehmen. Mit Empathie und viel Geduld versuchen wir, Vertrauen aufzubauen und Barrieren oder Hemmungen abzubauen, die bislang - zum Teil über Jahre -  eine Einbindung in das vorhandene soziale Netz verhindert haben.

Wir arbeiten mit unterschiedlichen Ansätzen, insbesondere der aufsuchenden Arbeit an den Brennpunkten (z.B. Bahnhof Zoo), Beratung, Begleitung und Gruppenarbeit. Für ausländische Wohnungslose bieten wir Beratung in mehreren Fremdsprachen (englisch, französisch, spanisch) an.

Durch die Einbindung in das Netzwerk der Berliner Wohnungslosenhilfe und angrenzenden Fachdiensten können wir bei der Vermittlung in weiterführende Hilfen auf ein breites Spektrum an Einrichtungen zurückgreifen. Neben der direkten Hilfe durch die Beratung bieten wir außerdem die notwendige Infrastruktur für Wohnungslose in Form von Serviceangeboten wie Information, Möglichkeit der Einrichtung einer Postadresse, medizinische Versorgung,  Wäschereinigung, sanitäre Grundversorgung und Schließfächer an.

Gleichzeitig verstehen wir uns als ein Sprachrohr für Wohnungslose und versuchen über Gremien- und Lobbyarbeit die Situation von Wohnungslosen immer wieder bei verantwortlichen Stellen und in der Öffentlichkeit bewusst zu machen und zu verbessern. Während unserer über 30-jährigen Geschichte waren wir immer wieder Motor für neue Entwicklungen in der Wohnungslosenarbeit.

Jährlich beraten wir ca. 2500 Klienten, wobei derzeit eine steigende Tendenz zu verzeichnen ist. Im Jahr 2010 wurden über 7000 Beratungsgespräche geführt. Der Anteil der Frauen liegt bei etwa 22%; der, der ausländischen Wohnungslosen bei ca. 20%.

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